Wenn die Nacht zum Tag wird: Schlafmangel und seine Symptome

Vielen gelingt eine ausreichende Regeneration von Körper und Geist aufgrund von Schlafmangel leider nicht. Welche Folgen die Schlafmangel-Symptome haben können und was sie vermeidbar macht, erfährst Du diesem Beitrag.

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit dem Schlafen. Zumindest sollten wir das. Nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist brauchen ausreichend Schlaf, um sich wieder gut regenerieren zu können. Doch viele Menschen leiden zumindest gelegentlich unter Schlafstörungen. Auf Dauer kann der Schlafmangel jedoch gravierende Folgen für unsere Gesundheit haben. Schlafmangel und seine Symptome sollten daher in keinem Fall ignoriert werden. Doch wie zeigt sich Schlafmangel eigentlich und was kann man dagegen tun? 

1.Schlafmangel-Symptome

Schlafmangel Symptome können sehr vielseitig sein.Die Symptome von Schlafmangel sind sehr vielseitig.                                         Shutterstock.com / fizkes

Schlafmangel und seine Symptome können sehr vielseitig sein. Die meisten Menschen brauchen bei Schlafmangel keine Symptome, um zu merken, dass sie einfach müde sind und ihnen ausreichend Schlaf fehlt. Viele Menschen bemerken nachts nur kurz, dass ihr Schlaf unterbrochen wurde. Andere wiederum können einfach nicht einschlafen oder schlafen besonders unruhig. Wer unter Schlafstörungen leidet, muss mit einem schlechten darauffolgenden Tag rechnen. Doch woran erkennt man Schlafmangel nun genau? Wie sehen die Symptome aus?

Schlafmangel-Symptome äußern sich vor allem durch das persönliche Befinden. Menschen, die zu wenig Schlaf bekommen, sind meist gereizt und nervös. Darüber hinaus leiden sie unter Stress, obwohl es eigentlich gar keinen gibt. Auch depressive Verstimmungen sowie Leistungs- und Konzentrationsschwäche zeigen sich.

Dies sind alles sehr unangenehme Schlafmangel-Symptome, die die meisten Menschen schnell wieder loswerden wollen. Zudem können Menschen, die unter Schlafmangel leiden schneller frieren. Auch die Schmerzempfindlichkeit kann bei ihnen erhöht sein.

Selbstverständlich zählt zu den Schlafmangel-Symptomen auch die Tatsache, dass man tagsüber ganz einfach müde ist. Vielen Menschen fällt sogar das Sprechen schwerer. Sie können meist nur mühevoll die richtigen Worte finden.

2.Kurzfristige Folgen von Schlafmangel

Schlafmangel-Symptome spürt man schon nach kurzer Zeit.Die Folgen von Schlafmangel sind schon nach kurzer Zeit spürbar.                    Shutterstock.com / Elnur

Wenn man mal ein paar Nächte nicht gut schlafen kann, ist der Schlafmangel und die Folgen bereits spürbar. Selbst nach einer schlaflosen Nacht fühlen sich die meisten Menschen extrem müde, haben Kopfschmerzen und können sich kaum konzentrieren. Man ist nicht mehr leistungsfähig und reagiert leicht über. Schlafmangel löst zudem die Ausschüttung von des Hormons Cortisol aus. Dieses Hormon verwirrt den Körper, weshalb der Stoffwechsel gestört ist und der Blutdruck steigt. Auch das Stressempfinden erhöht sich dadurch enorm. Meist kommen auch lästige Kopfschmerzen oder gar Migräne dazu.

Schlafmangel kann aber auch dazu führen, dass man mehr Appetit bekommt und auf Dauer sogar Gewicht zunimmt. Während des Schlafens schüttet unser Körper Leptin aus. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das den Appetit hemmen kann. Wer nachts nicht schläft, der nimmt am Tag meist mehr zu, als er eigentlich benötigt.

Auch das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte leiden unter dem Schlafmangel enorm. Natürliche Abwehrzellen werden vom Körper ebenfalls während des Schlafs produziert. Wenig Schlaf bedeutet daher auch ein geschwächtes Immunsystem. Das Lernen und das Konzentrieren fällt dadurch viel schwerer, denn das Gehirn kann sich nicht so regenerieren, wie es sollte. Darüber hinaus ist auch die Reaktionsfähigkeit geringer, was das Risiko eines Unfalls erhöht.

3.Schlafmangel und die langfristigen Folgen

Schlafmangel hat langfristige Folgen.Schlafmangel kann langfristige Folgen haben.                                            Shutterstock.com / Andrey Popov

Wer unter Schlafmangel leidet, hat immer auch eine Störung des Hormonhaushaltes. Dies kann bei Frauen und Männern ein Problem werden, was die Fruchtbarkeit betrifft. Diese ist bei beiden dann verringert.

Schlafmangel kann außerdem die Alterung beschleunigen, denn er verhindert die Regenerationsfähigkeit der Zellen. Wunden können durch den Mangel an Schlaf langsamer und schlechter heilen und Muskeln werden ebenfalls langsamer aufgebaut. Sogar die Leistungsfähigkeit der Organe kann vermindert werden.

Langfristig gesehen kann Schlafmangel die geistigen Fähigkeiten beeinträchtigen. So können Menschen unter Umständen sogar schwerer Gesichtsausdrücke anderer Personen richtig deuten. Auch die Sprachfähigkeit und die Spontanität sind beeinträchtigt.

Leidet man sehr lange unter Schlafmangel, kann dies zu Anfälligkeiten für Krankheiten wie beispielsweise Krebs, einem Schlaganfall, Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder sogar Demenz führen. Aus diesem Grund sollte man sich dem Problem annehmen und effektiv etwas dagegen unternehmen!

4.Was kann man dagegen tun?

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Wer etwas gegen Schlafmangel unternehmen möchte und wieder erholsam schlafen möchte, sollte zuerst einmal die Schlafmangel-Symptome richtig deuten. Bei Verdacht, sollte man 3 Dinge ganz besonders beachten:

Auf die Ernährung achten

Bei Schlafmangel sollte man auf die Ernährung achten.Bei Schlafmangel sollte man auf eine gesunde Ernährung achten.                       Shutterstock.com / Vladislav Noseek

Zuerst sollte man auf seine Ernährung achten. Vor allem kurz vor dem zu Bett gehen, sollte man Lebensmittel wie Schokolade, Kaffee oder Alkohol meiden. Auch andere Muntermacher, die Koffein beinhalten sind tabu. Unser Körper braucht rund 7 Stunden, bis er das Koffein wieder abbauen kann. Man sollte daher lieber auf gesunde Lebensmittel setzen und beruhigende Tees.

Störquellen ausschalten

Schlafmangel kann durch Lichtquellen und Geräusche vor dem Schlafengehen kommen.Störfaktoren wie Licht und Geräusche sollte vermieden werden.                       Shutterstock.com / Tero Vesalainen

Beim Schlafengehen sollte man alle möglichen Störquellen ausschalten. Dazu zählen nicht nur Lichtquellen, sondern auch das Smartphone und andere Geräuschemacher wie das Radio, den Fernseher usw.

Auf die richtige Matratze setzen

Die richtige Matratze sorgt für guten Schlaf.Die richtige Matratze sorgt für guten Schlaf.                                                       Shutterstock.com / Dima Sidelnikov

Auch die Matratze kann unter Umständen ein Grund für das Problem sein. Oft gehen Schlafstörungen mit Verspannungen einher. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Migräne Symptome können die Folgen sein.

5.Fazit

Schlafmangel kann zum echten Problem für die Gesundheit werden. Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist leidet auf Dauer stark unter dem Problem. Aus diesem Grund sollte man die Schlafmangel-Symptome ernst nehmen und auf eine gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil achten. Auch die Matratze sollte man sich näher ansehen und alle möglichen Störfaktoren vor dem Schlafengehen beseitigen. 

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