Warum Betriebliche Gesundheitsvorsorge wichtig ist

Arbeitsunfähigkeit und Präsentismus belasten Unternehmen. Hohe Fehlzeiten Erwerbstätiger sind ein gesamtwirtschaftliches Problem, welches immense Kosten verursacht. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beziffert die jährlichen Kosten der Arbeitsunfähigkeit auf schätzungsweise 75 Milliarden Euro. So ist es nicht verwunderlich, dass die Themen betriebliche Gesundheitsvorsorge und Prävention auch in Unternehmen immer weiter an Priorität gewinnen. Was unter einer Betrieblichen Gesundheitsvorsorge verstanden wird, was Unternehmen hier unternehmen können und welche Vorteile sich daraus ergeben, wird im Nachfolgenden erläutert. 

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge wird häufig mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung gleichgesetzt und schließt alle präventiven Maßnahmen ein, die dem Erhalt der Mitarbeitergesundheit dienen sowie Methoden zur Verhaltensänderung hin zu einem gesünderen Lebensstil der Beschäftigten. Des Weiteren findet der Begriff der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge häufig auch im Bereich der Versicherungen Verwendung, hier speziell in Bezug auf die Betriebliche Krankenversicherung.

1. Betriebliches Gesundheitsmanagement als Teil der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge

Organisation der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge
Der Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist ein wichtiges Instrument in der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge  /  seventyfourmedia


Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten, um für die Gesundheit der Mitarbeiter vorzusorgen. Häufig schließt die Betriebliche Gesundheitsvorsorge den Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit ein, welches Mitarbeiter langfristig mit Hilfe verschiedenster Aktionen und Angeboten für die eigene Gesundheit sensibilisiert und das Thema Prävention und Gesundheit in der Firmenkultur verankert. Des Weiteren werden Themen wie ein gesunder Arbeitsplatz, inklusive der vorherrschenden Arbeitsbedingungen sowie Arbeitsschutz behandelt. 

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Wichtig ist hierbei vor allem, dass Maßnahmen nicht willkürlich durchgeführt werden, sondern dass eine Bestandsanalyse am Anfang steht. Sobald feststeht, welche Probleme, Risiken, Gesundheitspotentiale und Mitarbeiterwünsche bestehen, können gesundheitsfördernde Maßnahmen erarbeitet werden, welche zuvor formulierte Zielsetzungen abbilden. Des Weiteren sollten Indikatoren festgelegt werden, anhand derer die Wirkung und der Erfolg der durchgeführten Gesundheitsmaßnahmen gemessen werden können. 

2. Betriebliche Krankenversicherung als Teil der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge

Patient mit betrieblicher Krankenversicherung beim Arzt
Die Betriebliche Krankenversicherung ist bei Mitarbeitern sehr beliebt  /  stevanovicigor


Eine weitere Möglichkeit, welche ebenfalls immer größere Beliebtheit erfährt, ist die Bereitstellung einer Betrieblichen Krankenversicherungen. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern eine private Krankenzusatzversicherung anzubieten. Dabei entfällt die Gesundheitsprüfung der einzelnen Mitarbeiter, so kann jeder Beschäftigte von der Zusatzversicherung profitieren. Oftmals kann aus einer Vielzahl von Versicherungs-Bausteinen gewählt werden. Viele Versicherungen legen zusätzlich einen besonderen Fokus auf das Thema Vorsorge und bieten Bausteine an, welche vor allem Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitscoachings oder etwa auch Impfungen abdecken können. Der Schwerpunkt liegt hierbei dann bei der Verhinderung oder frühzeitigen Identifizierungen von Krankheiten.

3. Vorteile der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge

Unternehmen, welche eine Betriebliche Gesundheitsvorsorge implementieren, profitieren von einer Vielzahl von Vorteilen. Zwar ist beispielsweise der Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements gerade zu Beginn mit einem großen Arbeits- und Organisationsaufwand verbunden, auf langfristige Sicht lohnt sich der Aufwand jedoch - sowohl für Unternehmen als auch Arbeitnehmer. So konnten verschiedene wissenschaftliche Studien belegen, dass unter anderem die Einführung eines effektiven Betrieblichen Gesundheitsmanagements zum einen Krankheitstage verringern, zum anderen aber auch die Produktivität der Mitarbeiter langfristig steigern kann. Auch Kosteneinsparungen, hier liegt der Return on Invest  im Mittel verschiedener Studien bei 1:2,75, sind möglich. Weiterhin ist auch der Bewerbermarkt immer härter umkämpft. Für Arbeitgeber ist es eine große Herausforderung die besten Talente zu rekrutieren und diese zu halten. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge ist ein gutes Mittel, um Bewerber anzusprechen. So können verschiedenste Gesundheitsangebote oder eine Betriebliche Krankenversicherung die Mitarbeiterzufriedenheit steigern und vermitteln, dass dem Arbeitgeber die Gesundheit der Mitarbeiter am Herzen liegt und das Unternehmen sich um seine Beschäftigten kümmert. Zusätzlich unterstützt die Bundesregierung Arbeitgeber, welche sich für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter einsetzen, mit Steuervorteilen. Soweit Ausgaben zur Betrieblichen Gesundheitsvorsorge 600€ pro Mitarbeiter und Kalenderjahr nicht überschreiten, sind diese steuer- und sozialabgabenfrei.

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