Gesundheitstag - Diese 7 Fehler sollten Sie bei der Planung vermeiden

Die Planung von Gesundheitstagen kann sich mitunter als schwierig gestalten. Werden jedoch bestimmte Richtlinien eingehalten, kann der Gesundheitstag langfristig Erfolge mit sich bringen und einen Mehrwert für Unternehmen und Mitarbeiter darstellen. Im Folgenden werden 7 Dinge vorgestellt, die bei der Planung eines solchen betrieblichen Gesundheitstages unbedingt vermieden werden sollten. 

Betriebliche Gesundheitstage sind ein hilfreiches Mittel, um Mitarbeiter für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren, ihnen Denk- und Handlungsanstöße  sowie Anleitung für eine gesündere Lebensweise zu geben und, um das Thema Gesundheit allgemein stärker in der Unternehmenskultur zu verankern. Gesundheitstage dienen weiterhin der Mitarbeiterbindung und positionieren das Unternehmen als einen Arbeitgeber, der sich um die Mitarbeiter und deren Wohlbefinden kümmert. Um nachhaltige Erfolge mit der Durchführung eines Gesundheitstages zu erzielen, muss bei der Organisation eines solchen Events vieles beachtet werden. Dabei gibt es auch einige Dinge, die bei der Planung unbedingt vermieden werden sollten - diese werden im Folgenden erläutert. 

1. Keine klare Zielsetzung für den Gesundheitstag formulieren

Bei der Planung eines Gesundheitstages ist es wichtig, klare Ziele zu definieren, welche mit der Durchführung eines Gesundheitstages erreicht werden sollen. Diese Ziele können unter anderem sein, den Gesundheits-Gedanken stärker in der Unternehmenskultur zu verankern, Employer Branding zu betreiben oder beispielsweise für mehr Arbeitssicherheit zu sensibilisieren. Anhand zuvor festgelegter Ziele können dann ein bestimmtes Fokusthema gewählt, Maßnahmen und Aktionen geplant und Key Performance Indicators (KPIs) definiert werden, welche der abschließenden Evaluation des Gesundheitstages dienen. 

2. Den Gesundheitstag zu allgemein gestalten
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Quelle: nd3000

Die Erfahrung zeigt, dass Gesundheitstage vor allem dann die nachhaltigste Wirkung zeigen, wenn der Fokus auf ein spezifisches Thema gelenkt wird. Liegt der Fokus etwa auf Mitarbeitergesundheit und Prävention können unter anderem Gesundheits-Check-ups oder Ernährungsberatung angeboten werden sowie Vorträge zur Vermeidung von Risikofaktoren. Liegt er beispielsweise auf Arbeitssicherheit können Vorträge von Arbeitsschutzexperten neue Erkenntnisse liefern und Mitmach-Aktionen, wie Rückenschutz-Übungen praktisches Wissen vermitteln. Durch die Fokussierung auf ein spezifisches Themengebiet, wird dieses verstärkt wahrgenommen und bleibt länger im Gedächtnis der Teilnehmer.

3. Den Gesundheitstag als alleinstehende Aktion planen 

Mit der Durchführung eines Gesundheitstages haben Sie auf ein bestimmtes Gesundheitsthema aufmerksam gemacht und Ihre Mitarbeiter für dieses Thema sensibilisiert. Sollen diese Anstöße nun aber nachhaltig im Alltag der Mitarbeiter integriert werden, ist es essentiell auch nach dem Gesundheitstag weitere Maßnahmen zu planen. Diese sollten an das Themengebiet des Gesundheitstages anschließen, um eine langfristige Wirkung und Einbindung in die Unternehmenskultur zu erzielen. 

4. Den Gesundheitstag im Alleingang planen 

Die Planung eines Gesundheitstages kann sich als aufwändig und teuer gestalten. Was viele nicht wissen, ist, dass die meisten Krankenkassen bei der Planung und Durchführung von Gesundheitstagen mit eingebunden werden können und sich an den Kosten hierfür beteiligen oder diese sogar im Ganzen übernehmen. Allerdings sollte hier berücksichtigt werden, dass Krankenkassen, die finanzielle Unterstützung anbieten, den Tag häufig ebenfalls für Ihre eigenen werblichen Zwecke nutzen werden. 

5. Die Mitarbeiter bei der Planung nicht mit einbinden
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Quelle: DragonImages

Der Gesundheitstag ist nur so erfolgreich, wie er von den Mitarbeitern angenommen wird. Eine niedrige Teilnahmequote kann unter anderem dem Desinteresse an dem angebotenen Themengebiet zugrunde liegen. Daher sollten bei der Planung zu allererst auch die Mitarbeiter mit eingebunden werden. Dies kann beispielsweise bereits vor Festlegung der Zielsetzung durch anonyme Mitarbeiterbefragungen geschehen, um Interessen und Problemstellungen der Mitarbeiter dann gezielt mithilfe des Gesundheitstages behandeln zu können. Bestimmte Anreize, wie beispielsweise Gewinnspiele können die Teilnahmequote am Gesundheitstag zudem weiter erhöhen. 

6. Den Gesundheitstag außerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden lassen

Wird der Gesundheitstag auf einen Zeitpunkt  außerhalb der regulären Arbeitszeit gelegt, kann es unter anderem passieren, dass einige Mitarbeiter, welche eigentlich Interesse an dem Thema gezeigt haben, nicht teilnehmen können und der Aktionstag somit seine Wirkung verfehlt. Findet der Gesundheitstag allerdings während der regulären Arbeitszeit statt, sendet der Arbeitgeber ein wichtiges Signal: Dass ihm die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter besonders am Herzen liegt und dass das Thema von Wichtigkeit ist.

7. Den Gesundheitstag nicht evaluieren

Nach einem erfolgreich durchgeführten Gesundheitstag ist es besonders wichtig, dass dieser im Nachgang evaluiert wird. Dies ist zum einen notwendig, um einschätzen zu können, ob zuvor gesetzte Ziele erreicht wurden, zum anderen aber auch notwendig, um Probleme und Erfolge zu identifizieren. Die Evaluation ist daher essentiell, um für die weitere und verbesserte Planung und Durchführung anschließender Aktionen und Maßnahmen Erkenntnisse zu sammeln und umzusetzen.

 

Werden die aufgezählten Dinge vermieden, steht der erfolgreichen Durchführung eines Gesundheitstages nichts mehr im Wege. Eine Checkliste zum Downloaden mit allen wichtigen Einzelschritten zur Planung und Durchführung eines Gesundheitstages finden Sie im Hauptartikel zu Gesundheitstagen im Unternehmen


 

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