Sehnenscheidenentzündung

Wenn das Handgelenk stark zieht oder sticht, steckt häufig eine Entzündung der Sehnenscheide dahinter. Im folgenden Beitrag erfährst Du, wodurch die Entzündung ausgelöst werden kann und welche Therapiemöglichkeiten zur Auswahl stehen.

Unter einer Sehnenscheidenentzündung versteht man eine Entzündung, die an den Muskelsehnen und den jeweiligen Sehnenscheiden auftritt. Diese entzündliche Erkrankung wird in der Fachsprache Tendovaginitis genannt.

Wenn das Handgelenk stark zieht oder sticht, steckt häufig eine Entzündung der Sehnenscheide dahinter. Auch geschwollene und gerötete Gelenke deuten auf diese entzündliche Erkrankung hin.

Im folgenden Beitrag erfährst Du, wodurch diese Entzündung ausgelöst werden kann, wie die Diagnose gestellt wird und welche Therapiemöglichkeiten zur Auswahl stehen.

Welche Aufgaben erfüllen Sehnen?

Sehnen stellen das Verbindungsstück zwischen der Muskulatur und dem Skelett dar. Die Aufgabe der Sehnen ist die Übertragung jener Kraft, die der Muskel auf den Knochen ausübt, damit dieser bewegt wird. Dort, wo Sehnen besonders nah an Knochen verlaufen, sind sie von Sehnenscheiden umgeben. Sehnenscheiden sind sozusagen Hüllen aus Bindegewebe, welche mit Gelenkschmiere gefüllt sind. Die Gelenkschmiere wird in der Fachsprache als Synovialflüssigkeit bezeichnet. Diese Schmierflüssigkeit lässt die Sehne leichter gleiten. Sowohl die Synovialflüssigkeit als auch die Hülle aus Bindegewebe schonen die Sehnen vor übermäßiger Reibung.

Welche Stellen sind häufig betroffen?

Die Knie sind häufig betroffen.                                                                                 Shutterstock.com / Iammotos

Leider treten bei übermäßiger Belastung häufig Entzündungen auf, welche als Tendovaginitis bezeichnet werden. Das wichtigste Symptom stellen extrem stechende und stark ziehende Schmerzen dar.

Dieses Krankheitsbild tritt oftmals im Bereich des Handgelenks auf. Nicht selten manifestiert sich die Entzündung an den Daumensehnen, die zum Abspreizen und Strecken notwendig sind. Mediziner sprechen bei der Entzündung der Daumensehne von einer Tendovaginitis stenosans de Quervain.

Zu den häufigsten Stellen, an welchen Entzündungen der Sehnenscheiden auftreten, zählen Hände, Schultern, Ellenbogen, Knie, Achillessehnen und Sprunggelenke.

Welche Arten von Sehnenscheidenentzündungen gibt es?

Es gibt vier verschiedene Kategorien von Sehnenscheidenentzündungen.                Shutterstock.com / Aaron Amat

Mediziner teilen entzündete Sehnen in vier Kategorien ein:

  • Seröse Sehnenscheidenentzündung:

         Bei dieser Form der Tendovaginitis ist der Schmierfilm betroffen.

  • Fibrinöse Sehnenscheidenentzündung:

        Wird eine fibrinöse Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert, wurde das                  Fasergewebe in Mitleidenschaft gezogen. 

  • Nekrotisierende Sehnenscheidenentzündung:

         Das wichtigste Kennzeichen einer nekrotisierenden Tendovaginitis ist                         abgestorbenes Gewebe, welches als Nekrose bezeichnet wird.

  • Phlegmonöse Sehnenscheidenentzündung:

         Bei dieser Form ist die Innenschicht des Bindegewebes durch bakterielle                   Erreger entzündet. Die Entzündung verläuft hier eitrig und breitet sich im                 Körper aus.

Je nach Intensität verordnen Ärzte entzündungshemmende Schmerzmittel, Antibiotika, Schonung und Kühlung.

Mögliche Ursachen entzündeter Sehnen

Eine zu hohe Belastung kann die Ursache für eine Sehnenscheidenentzündung sein. Shutterstock.com / Piyawat Nandeenopparit

Eine Tendovaginitis entsteht hauptsächlich durch eine chronische Überlastung.

Lange Belastung:

Wird ein Gelenk zu stark beansprucht, so ist die Gefahr höher, dass sich die in der Sehnenscheide befindlichen Sehnen entzünden. Schmerzen, die aufgrund einer Überlastung auftreten, benötigen zum Teil längere Zeit um wieder abzuklingen.

Nicht selten treten die Entzündungen schleichend über mehrere Tage bis hin zu Wochen auf. Zu Beginn schmerzt die Sehne leicht, der Schmerz steigert sich von Tag zu Tag und im Folgestadium treten Schwellungen und Rötungen auf. Der Schmerz tritt meist bei Bewegungen auf. Auch Druck kann an der betroffenen Stelle einen starken Schmerz hervorrufen. Sobald Du diese Symptome bemerkst, solltest Du Deinen Hausarzt oder Orthopäden aufsuchen.

Wenn Du zu lange wartest, einen Arzt aufzusuchen, kann sich eine Überlastungs-Entzündung zu einer chronischen Erkrankung entwickeln. Eine chronische Tendovaginitis kann bis zu mehrere Monaten lang andauern.

Akute Belastung:

Neben der anhaltenden Belastung kann auch eine akute Überlastung die Ursache für den entzündlichen Prozess darstellen. Die Sehnen reiben übermäßig stark an der Sehnenscheide und werden gereizt abgenutzt oder gar verletzt. Die kleinen Verletzungen werden als Mikrotraumen bezeichnet. Diese winzigen Traumen fördern die Entstehung einer Tendovaginitis.

Sport:

Sportler sind von entzündeten Sehnenscheiden ebenso betroffen wie Personen, die körperlicher Arbeit nachgehen oder die am Computer arbeiten. Sportarten wie Klettern, Hanteltraining, Tennis und Golf zählen häufig zu den Auslösern.

Musizieren:

Zudem kann langes Musizieren eine Tendovaginitis hervorrufen. Die Hände und Finger werden von Instrumenten wie der Geige, der Gitarre, dem Cello und dem Klavier stark beansprucht.

Alltag und Haushalt:

Bei zahlreichen Patienten stellen alltägliche Tätigkeiten im Haushalt häufig Auslöser dar. Ebenso kann eine Tendovaginitis durch Handarbeiten wie zu langem Sticken, Stricken oder Häkeln hervorgerufen werden. Zu den häufigsten Auslösern im Alltag zählen Umzüge, Ausmal-, Renovierungs- und Gartenarbeiten dar.

Computer und Arbeitsplatz:

Eine weitere Hauptursache stellt die Arbeit am Computer dar. Aufgrund der lange anhaltenden monotonen Haltung der Hände und der Finger, ist das Risiko entzündeter Sehnen nachweislich höher.

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch einrichten, sinkt das Risiko einer Tendovaginitis. Achten Sie darauf, dass Sie keine Fehlhaltung einnehmen müssen und dass Ihre Tastatur und Maus ergonomisch geformt sind.

Vom so genannten Mausarm betroffen sind Personen, die auf einem Arbeitsplatz tätig sind, welcher nicht ergonomisch eingerichtet ist. Durch die falsche Körper- und Handhaltung kann neben der Hand auch der Ellbogen schmerzen. Beim Mausarm strahlen die ziehenden und stechenden Schmerzen der im Handgelenk entzündeten Sehne bis zum Ellbogen aus.

Band- und Gelenkapparat:

Personen mit nachlässigen Bandapparaten und instabilen Handgelenken leiden nicht selten an einer Tendovaginitis.

Infektionen, die unbehandelt schwerwiegende Folgen haben können:

Eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung beginnt mit plötzlichen heftigen Schmerzen. Neben Rötungen können auch Schwellungen auftreten und die Haut fühlt sich an der betroffenen Stelle sehr warm an. Wenn zudem Fieber und Schüttelfrost hinzukommen, sollten Sie unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen.

Entzündungen, die von Bakterien ausgelöst werden, können sich im unbehandelten Zustand im gesamten Körper ausbreiten. Die Bakterien erreichen über die Blutbahn den ganzen Körper und es kann zu einer Blutvergiftung kommen. Eine Blutvergiftung, auch Sepsis genannt, kann ohne medizinische Behandlung tödlich enden. Bei einigen Patienten mussten Gliedmaßen amputiert werden, da diese zu lange keinen Arzt aufsuchten.

Generell gilt, dass eine Tendovaginitis, die von Bakterien verursacht wurde, eine Notsituation darstellt und somit eine ärztliche Abklärung frühzeitig anzuraten ist.

Ärzte diagnostizieren häufig Keime wie beispielsweise Streptokokken und Staphylokokken. Ebenso stellt eine gestörte Hautbarriere wie rissige Haut oder ein Nagelpilz für den Keim das Tor in den Körper dar.

Mykoplasmen, Gonokokken und Chlamydien:

Ziemlich selten, jedoch in Zusammenhang einer Tendovaginitis zu nennen, sind Mykoplasmen, Gonokokken und Chlamydien.

Borrelien:

Es gibt Hinweise darauf, dass entzündete Sehnen auch durch Borrelien ausgelöst werden können.

Rheuma:

Rheumatiker sind überdurchschnittlich oft von einer Tendovaginitis betroffen. Patienten, die an Arthritis leiden, verspüren oftmals mit starken Schmerzen verbundene Entzündungen. Diese schmerzhaften Entzündungen treten schubweise auf. Ebenso kann Arthrose einen Auslöser darstellen.

Gefährdete Personen

Je nach Tätigkeit steigt oder sinkt das Risiko einer Tendovaginitis. Berufsgruppen, die häufig denselben Bewegungsablauf vollführen, sind besonders gefährdet, unter anderem:

Handwerker

Handwerker zählen zu den gefährdeten Berufsgruppen, da sie gleiche Handbewegungen stetig durchführen müssen.

Mütter

Von der Tendovaginitis de Quervain sind oftmals Mütter betroffen, die ihr Baby oder Kleinkind auf dem Arm tragen. Hierbei wird das Handgelenk häufig zu stark gebeugt. Aufgrund der starken Beugung werden die Sehnenscheiden eingeengt. Die Folge ist häufig eine gereizte Sehne, die eine Entzündung hervorrufen kann.

Welche Symptome verursacht eine Sehnenscheidenentzündung?

Ein stechender Schmerz ist ein Symptom für eine Sehnenscheidenentzündung. Shutterstock.com / Shaynepplstockphoto

Typisches Krankheitszeichen stellen stechende Schmerzen an der betroffenen Sehne dar. Zudem können auch stark ziehende Schmerzen auftretet.

Zu Beginn der Tendovaginitis treten die Schmerzen meist lediglich bei Bewegung auf. Schreitet die Entzündung weiter fort, so kann die Stelle rund um die entzündete Sehnenscheide auch in Ruhe starke Schmerzen verursachen. Diese Erkrankung wird ohne ärztliche Behandlung meist nur schlimmer und schreitet fort. Eine entzündete Sehnenscheide wird oftmals warm, sie schwillt an und rötet die Haut. Zudem können sich knotige Verdickungen an der betroffenen Sehne bilden.

Knotige Verdickungen an der Beugesehne können das Symptom des schnellen Fingers auslösen. Hierbei schnappt der Finger ruckartig auf, da er aufgrund der Verdickung der Sehne und der angeschwollenen Sehnenscheide zuerst diesen Widerstand überwinden muss.

Können die Symptome einer Sehnenscheidenentzündung bei anderen Krankheiten auch auftreten?

Oftmals werden Schmerzen im Bereich des Handgelenks mit dem Karpaltunnelsyndrom verwechselt. Beim Karpaltunnelsyndrom schmerzen allerdings nicht die Scheiden der Sehnen. Die Schmerzen werden hier von einem Nerv ausgelöst.

Eine Sehnenscheidenentzündung kann ein Karpaltunnelsyndrom hervorrufen, muss jedoch nicht.

Die Diagnose fällt nicht immer leicht, da sich neben den Symptomen auch die Auslöser für die Probleme im Handgelenk überschneiden.

Während eine Sehnenscheidenentzündung an allen Gelenken auftreten kann, beschränkt sich das Karpaltunnelsyndrom auf das Handgelenk.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal stellen die Finger dar. Patienten mit Karpaltunnelsyndrom weisen oftmals eine geringere Sensibilität der Finger auf, welche bis zur Taubheit reichen kann. Im Gegensatz dazu ist bei einer reinen Tendovaginitis die Sensibilität der Finger komplett erhalten.

Eine Magnetresonanztomografie erleichtert dem Arzt die Diagnose, da diese darüber Aufschluss gibt, ob eine Entzündung vorliegt.

Krankheitsverlauf und Dauer

Erholung ist wichtig für die Heilung.                                                                                Shutterstock.com / Cookie Studio

Eine durch fortwährende oder akute Überbelastung ausgelöste Tendovaginitis kann nur wenige Tage bis hin zu mehreren Wochen und Monaten andauern. Trotz des manchmal langwierigen Krankheitsverlaufs stehen die Heilungschancen meist sehr gut.

Damit sich die entzündete Sehnenscheide erholen kann, ist es wichtig, dass all auslösenden Umstände vermieden werden, soweit dies möglich ist.

Wenn also beispielsweise zu häufiges und langes Tennis Spielen die Entzündung hervorgerufen hat, sollte auf diese Sportart so lange verzichtet werden, bis die Entzündung vollständig abgeklungen ist.

Wer dennoch weiter Tennis spielt, läuft Gefahr, dass die Tendovaginitis chronisch wird.

Wie wird eine Tendovaginitis diagnostiziert?

Das wichtigste diagnostische Mittel stellt bei Verdacht auf eine entzündete Sehnenscheide die Anamnese dar. Neben dem Arzt-Patienten-Gespräch ist auch eine körperliche Untersuchung hilfreich.

Der Arzt wird sich danach erkundigen, wie lange die Schmerzen bereits andauern. Auch der konkrete Zusammenhang mit dem Auftreten der Schmerzen ist für die Diagnose von Bedeutung. Der Arzt klärt ab, ob eine entzündliche Erkrankung der Gelenke oder eine chronische Polyarthritis vorliegt.

Bei der körperlichen Untersuchung nimmt der Hausarzt oder Orthopäde die schmerzende Stelle in Augenschein. Der Arzt sucht nach Schwellungen und geröteten Hautstellen, welche Zeichen einer Entzündung sind. Zudem überprüft der Mediziner, ob spezielle Bewegungen oder Druck die Schmerzen auslösen bzw. verstärken.

Im Großteil der Fälle können Ärzte eine Tendovaginitis bereits aufgrund des typischen Erscheinungsbilds und der Krankengeschichte feststellen.

Sollten Unsicherheiten bestehen, so kann der Arzt eine Röntgenuntersuchung anfordern.

Für Klarheit sorgt ein Blutbild, wenn der Mediziner eine Infektion oder eine rheumatische Krankheit als eventuellen Auslöser in Betracht zieht.

Behandlungsmethoden

Ein Gips dient zur Ruhigstellung des Gelenks.                                                                  Shutterstock.com / Alexxndr

Die Art der Therapie einer entzündeten Sehnenscheide richtet sich in erster Linie nach den Ursachen.

Antibiotika:

Liegt zum Beispiel eine bakterielle Infektion vor, so werden Antibiotika verabreicht.

Schonung:

Wird eine Tendovaginitis diagnostiziert, so sollte das betroffene Gelenk geschont werden. Besonders hilfreich erweisen sich Salben-Umschläge und auch Bandagen, um die Sehne ruhig zu stellen.

Entzündungshemmer:

Weitere Minimalmaßnahmen stellen entzündungshemmende Medikamente dar, welche zum Abklingen oder zur Vorbeugung einer Entzündung eingesetzt werden.

Kühlung:

Schwellungen können mittels Topfenumschlägen oder Coolbags behandelt werden. Zudem können Traumasalben für Linderung sorgen.

Manschette oder Gips:

Liegt der Tendovaginitis eine Überlastung zugrunde, kann eine Manschette oder ein Gips eingesetzt werden, um das Gelenk ruhigzustellen.

Physio- und Ergotherapie:

Das Abklingen der entzündeten Sehnenscheide kann durch einen Physio- oder Ergotherapeuten unterstützt werden. Individuell abgestimmte Übungen können Ihnen dabei helfen, Ihre Sehnenscheide zu entlasten und einer weiteren Entzündung vorzubeugen.

Selbsthilfe nach Liebscher & Bracht:

Mit den Selbsthilfetipps von Liebscher & Bracht können Sie für Linderung der Beschwerden sorgen. Zahlreiche Patienten berichten davon, nur noch bis zu 30 Prozent des Schmerzes nach der einfachen Selbstbehandlung zu spüren. Ein qualifizierter Schmerzspezialist zeigt Ihnen, wie Sie die Übungen durchführen können. Lassen Sie sich die Übungen zuerst von einem Therapeuten zeigen, führen sie die Bewegungen unter Anleitung des Therapeuten durch und setzen Sie diese Übungen zu Hause zur Selbstbehandlung ein. Liebscher & Bracht haben Übungen entwickelt, welche Ihren Muskel- und Gelenkapparat aktiv werden lassen und die muskulär-faszialen Strukturen entlasten.

Operation:

Dauern die Beschwerden trotz ärztlicher Behandlung und Physio- bzw. Ergotherapie nach mehreren Monaten noch an, so kann eine chirurgische Maßnahme für Hilfe sorgen.

Der Chirurg spaltet die Sehnenscheide, damit der Eiter austreten kann. Dieser Eiter wird entfernt, die Sehnenscheide wird gespült und die Entzündung wird großzügig entfernt. Der Eingriff ist umso kleiner, je früher die OP erfolgt.

Wird die Operation zu lange hinausgeschoben, können bei der Wundheilung Probleme auftreten. Nicht selten berichten Patienten von einer langen Wundheilungsdauer.

Fazit

Eine Tendovaginitis ist eine ernst zunehmende entzündliche Erkrankung, die unter ärztlicher Kontrolle meist gute Heilungschancen verspricht.

Für den Behandlungsverlauf sind die Auslöser von großer Bedeutung, um diese zu vermeiden. Die Therapiemöglichkeiten sind vielseitig und vom Auslöser abhängig.

Wer die Symptome frühzeitig erkennt und sofort einen Arzt aufsucht, kann von einer schnelleren Genesung profitieren und verhindert, dass sich die Entzündung auf den gesamten Körper ausbreitet.

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